Chabo-Tour Herbst 2013

Eine kleine Rittergeschichte, erzählt von Mr. 40-Stroke

(Fotos Mr. 40-Stroke, Jörg S.)

Eine kleine Abordnung von „in Ehren ergrauten Herrschaften aus dem EEG-Reich“ brach auf um die Sonne zu suchen.
Die Nacht auf Schweizer Autobahnen und Italienischen Autostradas war dunkel,
aber Ginos Hotel erreichten alle problemlos zum angepeilten Zeitpunkt.
Der Herausforderung stellten sich :
Klaus A. und Icke aus dem Reich des Rhein/Main
Jörg S, (formerly known as RatbikeMan) aus den Tiefen des Nordhessischem Berglandes
Stefan K. gestählt von den Kräften des Wassers, vom Land nördlich des Bodensees
Jochi, ein deutsche Migrant in den Diensten einer österreichischen 2Radschmiede
und der Berichterstatter Mr. 40-StrokeRitter Jochi hatte, aus dem Stall der österreichischen 2Radschmiede,  das jüngste Fohlen  mitgebracht, das folgsam den Befehlen der Ritter folgte, aber von seinem Temperament nicht jedem gefiel.
Die Maschinen wurden für den ersten Ausritt in die Wildnis schnell bereit gemacht, denn der Nebel senkte sich gefährlich vom Berg ins Tal.Der Nebel des Grauens versuchte uns zu behindern, aber zielgenau erreichten wir den ersten Gipfel. Ein weiterer Gipfel konnte anschließend ins Tagebuch eingetragen werden.
Die müden Häupter betten wir in Ginos Hotel und wir fühlten uns sofort willkommen in einem Haus, in dem Trialmotorräder an der Garderobe abgestellt werden.Für die abendliche Zuführung der schmackhaftesten Kalorien sorgte ValeriaAm nächsten Morgen mußte das „Icke-Gefährt“, aus dem Stall der Beta, kurz zum Zahnarzt und verlor 3 Zähne am vorderen Ritzel.Damit konnte Icke die Ausrede „Mit aan klaanern Ritzel warat i weiter nauf kommen“ nicht mehr verwenden, hielt sich seit dem tapfer am Lenker fest, denn seine kleine Bergziege zog ihn nun unbeirrt bergan.Als erstes stand die Rückeroberung des Rif. Rey auf dem Angriffsplan, aber der Nebel des Grauens  zeigte sich unerbittlich Unsere Kämpfer mußten neue Wege befahren, die ihnen mittels mystischem GPS-Zauber auf dem Garmin angezeigt wurden.Erst nach 1.000 Höhenmetern gab der Nebel nach und die tapferen Ritter labten sich am gleißenden Sonnenlicht.Den BERG DER BERGE fest im Blick sammelten die Helden weitere Gipfel und kehrten abends in die Herberge zurück.Ritter Jochi versuchte am späten Nachmittag, mit dem Sohn des Hauses, den Nebel des Grauens von hinten anzugreifen und erreichte zwar den Peak mit 3.332m, jedoch wehrte sich der Nebel und schickte eine zweite, höhere Wolkenschicht
Bei reichlich rotem Traubensaft besprachen wir am Abend die Heldentaten des Tages und planten den Angriff für den nächsten Tag.
Wir legten folgende Taktik fest :
Die Haupttruppen greifen über den „goldenen Weg“ den Berg der Berge an und Mr. 40-Stroke schleicht sich von hinten über den Somellier und Jafferau an. Die Taktik von Mr. 40-Stroke ging auf und auf einer Höhe von 3.006m wehrte sich der Nebel des Grauens zwar mit leichtem Neuschnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt, aber die Schlacht um die Sonne schien von unseren tapferen Rittern gewonnen. Ungleich schwieriger gestaltete sich der Kampf der Hauptgruppe, erst versuchte der Nebel des Graues den „goldenen Weg“ zu verschleiern, aber die rüstigen Ritter setzten sich durch.Mit letzter Kraft schickte hüllte der Nebel zeitweise den Gipfel des Berg der Berge ein, verlor aber auch hier und die EEG-Ritter mußten sogar das Augenlicht mittels Sonnenbrille schützen.
Der 3-tägige Kampf ging ohne Verluste zu Ende, nur die Pferdchen aus dem Stall der Husaberge lahmten zeitweise ein wenig.Der Sieg über den Nebel des Grauens feierten unsere tapferen Ritter nach der Rückkehr aus den Wäldern bei Glühwein, der vom Herr des Hauses serviert wurde.Geile Tour bei mäßigem Wetter, tolle Truppe, schöne neue Wege befahren, viele schöne Gespräche, viel gelacht und ich gehe mit der Erkenntnis nach Hause, dass meine 13 Jahre alte EXC noch immer das Potential hat den „diamantenen Weg“ zu schaffen, ich aber nicht mehr ………
Hanno alias Mr. 40-Stroke (im 57. Lebensjahr)